Was bedeutet Behavioral Finance?




Dass Menschen im Umgang mit Geld erforscht werden ist noch relativ jung. Dabei haben Kahneman und Tversky 1979 einen wichtigen Grundstein für die verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie gelegt.


Hierbei handelt es sich um die kognitiven Verhaltensweisen in Verbindung mit Finanzen jeglicher Art.


Besonders die Erfahrungen und Handlungsweisen der Trader stehen hier im Vordergrund. Durch Prägungen, die meistens aus frühkindlichen Erfahrungswerten entstanden sind, werden unbewusste Verhaltensweisen in das Trading eingebaut. Die Reaktionen während eines Trades resultieren als Folge daraus. Sowohl bewusst und unbewusst.


Beim Handeln an den Weltmärkten geht es nicht ausschließlich nur und Technik, sondern irrationales Verhalten lässt ebenso auf Emotionen schließen, die beim Trading nicht einfach ausgeblendet werden können.


Interessant wird es erst recht, wenn der Mensch anfängt den Markt kontrollieren zu wollen. So etwas kann zwangsläufig zu Entscheidungen führen, die Verluste beinhalten. Einigermaßen kontrollieren kann der Trader nur seine Verhaltensweise. Daran zu arbeiten macht auch Sinn besonders bei der Persönlichkeitsentwicklung. Wie genau ein Mensch gestrickt ist und welche Verhaltensweisen er schon früher an den Tag gelegt hat, zeigt sich sehr genau beim Trading. Hier werden frühere Prägungen oder Erlebnisse verarbeitet. Die am meist verbreitetsten Emotionen sind Angst und Gier.



Fakt ist definitiv, dass der Erfolg beim Handel an den Weltmärkten vom kognitiven Verhalten aus gelenkt wird. Das heißt, je mehr wir unsere Mentalität beim Trading in den Griff bekommen umso weniger Verluste müssen hingenommen werden.